Ras Al Khaimah ist das nördlichste Emirat der VAE, besitzt eine 64 km lange Küstenlinie am Arabischen Golf und grenzt an das Sultanat Oman.

Ras Al Khaimahs Geschichte geht bis in antike Zeiten zurück. Archäologische Ausgrabungen enthüllten eine Siedlung mit entwickelter Zivilisation, welche Handelsbeziehungen mit dem indischen Subkontinent unterhielt. Spätere historische Aufzeichnungen zeigten, dass die Stadt Ras Al Khaimah, damals bekannt als Julfar, unter Herrschaft der frühen muslimischen Kalifen war. Im 18. Jahrhundert, nach der Invasion der Perser, Portugiesen und Niederländer, wurde es letzlich Teil des Al Qawasim Staates. Es war auch einst das Zentrum der marinen Streitkräfte der südlichen Golfstaaten.

   

Die Stadt Ras Al Khaimah ist in zwei Stadtteile untergliedert: Khor Ras Al Khaimah im westlichen Teil, auch bekannt als die Alte Stadt, wo sich das Nationalmuseum von Ras Al Khaimah und der alte Souk befinden. Der östliche Teil, Al Nakheel genannt, beherbergt den Regierungssitz des Emirats und einige Ministerien. Die beiden Stadtteile sind durch eine Brücke über den Khor, einen natürlichen Meeresarm, miteinander verbunden.

   

Die traditionellen Berufe in diesem Emirat sind meist Fischen, Handeln und Landwirtschaft, diese wurden aber stark modernisiert, um mit den Anforderungen der VAE-Wirtschaft mitzuhalten.